Kurz bevor sie hysterisch zu werden droht, werden die Zuschauer gefragt. Sie finden im Laufe der Aktion andere Weisheiten als die Schlager von Matthias Reim und der Ärzte. Sie machen Britta Mut zum genauen Nachgucken, bei sich, bei Fred und bei der Freundschaft. Sie wird wissen wollen, woran sie ist. Auf welcher Realität ihre Träume fußen. Die Zuschauer spielen ihre Vorschläge mit Britta, bringen ihre Erfahrungen mit Liebeskummer ein.
Copyright des Fotos bei : Bernd Hiepe
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Das Wichtigste in Kürze:
Mitspieltheater für Teenies
Thema: Liebe und Gewalt
Zuschauerzahl: 20 bis 50 Jugendliche
Alter: 11 bis 16 Jahre
Spielfläche: drinnen, keine Bühne, im Kreis 4 m
Öko-Tarif: möglich
Dauer: 50 - 80 Minuten
Premiere: 30.11.93
Publikum:
Teenies, möglichst eine feste Jugendgruppe oder eine
Schulklasse, weil Mitspieltheater, das Teenies anregen will, etwas aus sich
heraus zu gehen, dann eher sein Ziel erreicht.
Alter: 11 bis 15 Jahre
Zahl: Mindestens 20 Personen, höchstens 50 Personen.
Raum:
In Räumen mit guter Akustik (keine Turnhallen) von mindestens 40 qm,
Die Aktionsfläche ist 3 mal 3 m groß. Die Zuschauer sitzen im Kreis
um die Aktionsfläche herum. Kein Podest, keine Bühne, keine Verdunkelung
erforderlich.
Sitzgelegenheiten:
Auf Stühlen im Kreis
Technik:
Stromanschluß 220 V/15 Amp.- Ton- und Lichtanlage werden
mitgebracht.
Gegenstände, die vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden
müssen:
1 Tisch 80 x 120 cm, 80 cm hoch, 3 stabile Stühle
Dauer:
meist 90 Minuten
Auf- und Abbau:
Aufbau 120 Minuten. Abbau 45 Minuten.
Werbung:
3 Plakate A2 (Fotokopien) für Aufkleber geeignet, Presseinformation, Pressenotiz
gratis
zusätzliches Werbematerial auf Bestellung, gegen Berechnung:
Plakat A2 Fotokopie 1.50 €
Fotos 2.50 e
Unterkunft / Catering:
1 EZ, vorzugsweise privat (sofern im Vertrag
vereinbart), kleine Erfrischung angenehm
GEMA:
Die GEMA-Liste wird auf Wunsch zugesandt.
Öko-Tarif:
Öko-Tarif möglich
ein Mitspieltheaterstück für Teenies von und mit Stefan Kuntz
Zum Inhalt:
Britta hat Liebeskummer. Sie weiß nicht, ob Fred sie noch liebt und ob sie ihn noch lieben soll, schließlich ist so gut wie sicher, daß er gestern mit Jutta in der Disco war. Außerdem ruft er nicht an.
Endlich klingelt es, aber es nicht Fred, sondern es sind Fred's Blumen - mit dem Blumendienst.
Britta sitzt traurig da und zupft an den Blättern: ' er haßt mich, er liebt mich, ich hass ihn, ich
lieb ihn ...'
Wie Britta aus diesem Dilemma herauskommt, schlagen ihr die zuschauenden Teenies vor.
Und der Theaterdilldopp spielt mit ihnen ihre Vorschläge.
Zum Hintergrund und Thema:
Dies ist eine Theaterstück zum Thema Nummer 1. "Liebe". Erstaunlicherweise gibt es nicht
viele Stücke, die dieses Thema ernst nehmen. Offensichtlich gibt es eine Scheu davor, sich
anders als mit soap-operas dem Thema zu nähern.
Dadurch, daß ein 47-jähriger Fast-2-Meter-Mann die 12-jährige Britta Schneider spielt,
entsteht eine Verfremdung die alles Schmalzige beiseite wischt und es möglich macht, zu den
knallharten Details von Liebeskummer vorzudringen. Ziel ist es dabei vor allem, zu zeigen, daß
jede(r) andere Möglichkeiten hat und findet, sein Selbstwertgefühl in solch einer Krise zu
stabilisieren.
Zur Spielweise:
Gespielt wird die 12-jährige Britta Schneider von Stefan Kuntz (47).
Zunächst spielt Kuntz eine Szene, in der er den Zuschauern das Thema deutlich macht und sie fürs Mitspielen erwärmt.
Dann kann (muß aber nicht!) das Publikum der Hauptfigur Britta Vorschläge machen, und alle diese Vorschläge werden ohne Wertung gespielt, aber nicht wie in einem Rollenspiel nebeneinandergestellt, sondern als Geschichte miteinander verbunden.
(thd/sk)
Autor & Spieler: Stefan Kuntz
Premiere: 30.11.93 in Sundern
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 28. Jan 2004